Geboren 1980 in Rochlitz und aufgewachsen in Wechselburg, durchlebte ich eine eher ruhige Zeit. Ging, wie jeder andere hier in meinem Alter, in den Kindergarten und dann zur Schule. Meinen ersten Fotoapparat bekam ich mit 5 Jahren, wenn ich mich recht erinnere. Es war ein kleiner schwarzer Kasten mit einem roten Zahnrad ähnlichen Ding an der rechten Seite um den Film weiter zu transportieren. Meine Eltern meinten es wäre ein SchwarzWeiß Film drin und ich könnte damit schöne Fotos machen. Noch am selben Tag sind wir ins kleine Erzgebirge gefahren und ich habe Fotos ohne Ende gemacht (36) . Erst drei Wochen später hab ich wieder daran gedacht und erst dann wurde mir klar, dass überhaupt gar kein Film in dem Fotoknipsding war. Fotografie hatte sich für mich erledigt!

Erst später hab ich hin und wieder mal die Kamera von meinem Vater bekommen, um ein paar Familienfotos zu machen. So eine SpiegelreflexKamera ist schon was tolles. So lange am Objektiv drehen bis das Bild im MikroprismenRing scharf wird. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Jedoch habe ich nie analoge Fotos nur für mich gemacht.

So richtig los ging erst viel später, als die erste richtige und bezahlbare digitale SpiegelreflexKamera auf den Markt kam. Also Konto leer geräumt und das Schmuckstück bestellt. Eine Olympus e20p. Naja so eine richtige Spiegelreflex war es dann dennoch nicht. Das Objektiv konnte man nicht wechseln. Also folgte einige Zeit später eine Canon 10D. Das war genau nach meinem Geschmack. Das Gefühl, Objektive selbst zu wechseln und die Kamera auch an das Fernrohr meines Vaters zu machen, ist einfach großartig.

Nun bin ich im Besitz von einer Canon 5D und einer 400D. Beide wunderbare Kameras. Mit diesen habe ich die Fotos gemacht die ihr bisher hier auf meiner Seite sehen könnt. Sicher sind das nicht meine letzten Fotoapparate, dennoch frage ich mich oft, wohin die Entwicklung in diesem Bereich noch gehen mag. Angst habe ich davor das in Zukunft die Fotoapparate selber so intelligent werden, dass der Fotograf eigentlich überhaupt nicht mehr denken braucht, dann wäre es mit der Kreativität ganz vorbei.